Behandlungsform

Psychotherapeutische Praxisgemeinschaft in Neuss - Dr. Max Böckermann & Sarina Mühlen

Verhaltenstherapie

In unserer Praxis setzen wir beide auf Verhaltenstherapie. Diese effektive Methode basiert auf zwei wesentlichen Säulen:

  1. Lernprozesse: Sie beruht auf den Erkenntnissen der Forschung zu menschlichem Lernen, insbesondere klassischem und operantem Konditionieren.
  2. Kognitive Aspekte: Sie berücksichtigt, wie Gedanken und Wahrnehmung zur Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen beitragen.

Zu den spezifischen Methoden der Verhaltenstherapie gehören unter anderem:

  • Kognitive Therapie nach Aaron Beck und Albert Ellis
  • Stressimpfungstraining nach Donald Meichenbaum
  • Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson
  • Problembewältigungstraining
  • Expositionsverfahren bei Ängsten
  • Training sozialer Kompetenzen

Darüber hinaus hat die sogenannte „dritte Welle“ der Verhaltenstherapie neue Ansätze hervorgebracht, die den Therapieansatz erweitern. Hierzu gehören zum Beispiel:

  • Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT), besonders hilfreich bei der Behandlung der Borderline-Persönlichkeitsstörung
  • Methoden, die auf Achtsamkeit basieren, wie die Acceptance and Commitment Therapy (ACT)
  • Schematherapie, die besonders bei der Behandlung tief verwurzelter, oft traumabedingter Verhaltensmuster und Persönlichkeitsstörungen eingesetzt wird

Mit diesen Methoden schaffen wir individuelle und praxisnahe Lösungen, um Veränderungen im Denken, Fühlen und Verhalten zu erzielen und die Lebensqualität zu verbessern.

Ziele der Verhaltenstherapie

Klärungsorientierte Psychotherapie (KOP)

Die Kognitive Orientierungstherapie (KOP) ist eine Weiterentwicklung der Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers. Sie basiert auf einer vertrauensvollen Therapeut-Patient-Beziehung, die aktiv vom Therapeuten hergestellt wird. In diesem sicheren Rahmen werden aktuelle Motive und Bedürfnisse des Patienten gemeinsam geklärt.

Ein weiterer zentraler Aspekt der KOP ist die Bearbeitung negativer Denkmuster und Grundüberzeugungen. Diese werden identifiziert und im therapeutischen Prozess verändert, sodass der Patient zu flexibleren und konstruktiveren Handlungsweisen im Alltag befähigt wird. Ziel ist es, störende Symptome zu reduzieren oder langfristig abzubauen, sodass der Patient wieder mehr Lebensqualität und Handlungsfreiheit erlebt.

Ziele der KOP

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